Im Rahmen des Projekts „Digital mobil im Alter“ drehte sich beim letzten Digital-Café alles um ein aktuelles Thema: die elektronische Patientenakte (ePA). Zahlreiche interessierte Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über die digitale Neuerung im Gesundheitswesen zu informieren und Fragen aus dem Alltag einzubringen.
Als Referent führte Felix Epping von der AOK NordWest verständlich und praxisnah in das Thema ein. Er erklärte, wie die ePA funktioniert und welche Möglichkeiten sie gesetzlich Versicherten bietet: So können medizinische Befunde, Arztbriefe und Medikationspläne digital gespeichert und behandelnden Ärztinnen und Ärzten bei Bedarf sicher zur Verfügung gestellt werden.
„Die ePA ist aus unserer Sicht ein zentraler Meilenstein für die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens“, betonte Felix Epping. Sie fördere die Vernetzung der Akteure, verbessere den Austausch von Gesundheitsdaten und erleichtere Anamnese, Diagnostik und Therapie. Ein besonderer Vorteil: Unnötige Doppeluntersuchungen können vermieden werden, was sowohl Patientinnen und Patienten als auch das Gesundheitssystem entlastet.
Neben den Chancen wurden im Digital-Café auch Fragen zur praktischen Nutzung, zur Akzeptanz sowie zum Datenschutz offen diskutiert. Die Teilnehmenden schätzten vor allem die verständliche Aufbereitung und die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen.
Das nächste Digital-Café findet am 01. Juni statt und widmet sich dem Thema „Smart Home“. Interessierte können sich bereits jetzt über den Chayns-Account der Freiwilligen-Agentur oder telefonisch unter 02561 / 952333 anmelden.

